Wolken 1



John F. Carlson: „The sky is the key to the landscape.“ Der Himmel ist der Schlüssel zur Landschaft. Er teilt uns mit, wie die Wetterbedingungen und die Stimmung (vielleicht auch unsere eigene) sind.

Wenn der Himmel so wichtig ist, werden Wolken zu Agenten jener dynamischen Kräfte. O;-)

Die Physik sagt uns, dass Wolken aus Partikeln, Wasser oder Eis besteht, die durch Kondensation in der Höhe des Himmels sichtbar geworden sind. Sie hängen in unterschiedlichen Höhen, von denen ihre Form und ihr Charakter abhängen. Wolken sind also gesammelter Wasserdampf, der in der Höhe kondensiert und deshalb sichtbar ist. Sie sind unterschiedlich dicht und immer in Bewegung.

Wegen dieser vielen Unterschiede differieren sie in Farbe und Tonwert.

Leichte weiße Wolken sind am weißesten und kühlsten im Zenit und werden in der Ferne ein wenig dunkler und wärmer (altrosa).

Schwerere Kumuluswolken (Haufenwolken) haben eine betonte Basis. Sie ähnelt einer Seifenblase, die auf dem Wasser gleitet. Oben ist sie rund und unten flach. Im Zenit sind ihre Unterseiten am dunkelsten und wärmsten, während sie in der Ferne immer heller und kühler wirken.

Die Kontraste zwischen Ober- und Unterseite der Wolken werden schwächer, je näher sie dem Horizont kommen.

Fast nie sind dunkle Wolken dunkler als die Erdflächen.

 
Joe Paquet

 
Jean LeGassick

Der Anfang mit dem Bleistift 1



Erst einmal zum Material:

Grundsätzlich kann man sagen, dass man mit schlechtem Material keine gute Zeichnung machen kann, aber man muss nicht das Teuerste kaufen. O:-)

Papier:
  •  Je stärker es ist, desto länger bleibt die Zeichnung erhalten -> 220g/m³<
  • Je feiner das Papier ist, desto feiner und genauer kann man zeichnen -> nie die Katze im Sack kaufen, sondern anfassen. (Wenn ein interessanter Block eingeschweißt ist, immer fragen. Schließlich verbringt man mit dem Papier einige Zeit.
      • Je größer das Papier ist, desto detaillierter kann man zeichnen, aber ist das immer nötig? (Ein Rand macht sich auch immer gut im Rahmen, und falls man sich mit den Objekten verschätzt hat, kann man ihn wieder verschwinden lassen.
Stifte:
  • Je besser die Qualität, desto mehr Pigmente und desto besser werden die Zeichnungen (Stabilo, Staedtler, Derwent, Faber, Koh-I-Noor, Lyra usw.)
  • Mehrere Härtegrade sind notwendig, denn für gleichmäßige dunkle Flächen muss ich diese von Hart nach Weich aufbauen. Eine Fläche nur mit z.B. 6B hat immer auch helle Anteil.
  • Ein gute Grundausstattung besteht aus: 2H, F, HB, 2B, 3B, 4B, 5B, 6B, 7B, 8B
  • Auch Grafitstifte sind zu empfehlen. 
Radiergummi:
  • Je billiger es war, desto weniger kann man es gebrauchen. (Die meisten schmieren.)
  • Knetradiergummis sind immer gut 
    • Man kann es zur Kugel machen und damit Flächen aufhellen, indem man es einfach kurz darauf drückt.
    • Man kann aus dem Gummi Kanten und Zipfel herauskneten und damit helle Linien und Punkte herausarbeiten.
    • Sicher gibt's noch mehr Möglichkeiten O:-)
Stifthaltung:

  • Die linke Abbildung kennen wir alle - wenn nicht mit der rechten Hand, dann mit der linken. So haben wir das Schreiben gelernt, aber mit nur dieser Handhaltung kann man nicht zeichnen.
  • Für gleichmäßige Flächen legt man den Zeigefinger von oben auf den Stift und umfasst mit den anderen Fingern den Stift möglichst locker.
  • Na, klappt's? Am besten testet ihr damit erst einmal O:-)